Fünf Berliner Workshops für Tage, an denen es draußen zu kalt ist
Keramik, Cyanotypie, Kaffeerösten und mehr — Maker für einen Winternachmittag drinnen.
Berliner Winter sind lang, und irgendwann ist auch das letzte Museum durch. Die gute Nachricht: Die meisten Maker der Stadt arbeiten drinnen — und ein Workshop schlägt jeden weiteren Café-Samstag.
Fang mit Ton an
Die Töpferscheibe sieht schwieriger aus, als sie ist. In der ersten Stunde entsteht etwas Schiefes, in der zweiten etwas Erkennbares — und mitnehmen darfst du es in jedem Fall. Helka bietet Drehscheibe und Aufbaukeramik an, größere Gruppen sind also kein Problem.
Dann etwas mit Licht
Cyanotypie verwandelt Sonnenlicht in tiefblaue Drucke, und das klappt auch an einem grauen Wintertag — es dauert nur länger. Sabine Alex bringt eine mobile Dunkelkammer mit, das geht also auch bei euch.
Und etwas zum Trinken
Angelo röstet Kaffee ostafrikanisch im Topf über offener Flamme. Was du röstest, mahlst du selbst und trinkst es direkt — ein sehr guter Abschluss für einen Nachmittag.
Es geht bei einem Workshop nicht um das Objekt, das du mitnimmst. Es geht um die zwei Stunden, in denen du nicht auf einen Bildschirm geschaut hast.
Das Praktische
Die meisten Sessions dauern zwei bis vier Stunden und nehmen vier bis zwanzig Personen. Fast alle sind anfängerfreundlich, und mehrere Maker kommen zu euch ins Büro, wenn ihr nicht das ganze Team durch die Stadt bewegen wollt.